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Ergonomische
Tipps für Ihren Schlafplatz!
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Grundregel 1:
Nicht Sie sollten sich Ihrem Bett anpassen, sondern Matratze und
Kissen müssen sich Ihren Bedürfnissen anpassen!
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Es gibt nicht
DIE richtige Matratze und DAS richtige Kissen. Die Entscheidung
für ein passendes Bettsystem muss immer individuell fallen.
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Beachten Sie
aber, dass kurzfristig ein Matratzen- und Kissenwechsel zu so
genannten "Umspannreaktionen" führen kann – manchmal dauert es
mehrere Wochen, bis der Körper sich an eine neue Unterlage
gewöhnt.
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Einer der
wichtigsten Faktoren beim Bettenkauf ist also der Service –
kompetente Beratung und Probeliegen.
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Hohe Preise und
Bezeichnungen wie „Gesundheitsmatratze“ etc. sagen nicht
unbedingt etwas über die Qualität der Matratze aus geschweige
denn, ob Sie Ihren persönlichen Bedürfnissen gerecht wird.
Fachgeschäfte sind meist hochpreisiger, bieten dafür aber gute
Beratung und Matratzen modernster Technologien. Aber auch eine
günstige Matratze kann zu Ihnen passen, allerdings lässt die
Stützfähigkeit unter Umständen schon nach 2 Jahren nach.
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Eine Matratze
darf weder zu hart noch zu weich sein – die geeignete Festigkeit
hängt somit von individuellen Faktoren wie Körpergewicht und –proportionen
sowie Schlafgewohnheiten ab.
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Achten Sie
darauf, dass prominentere Körperstellen wie Hinterkopf,
Schultern, Becken und Fersen einsinken können, Nacken und
Lendenwirbelsäule aber dabei gut gestützt bleiben. So wird die
natürliche Form Ihrer Wirbelsäule unterstützt.
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Die Seit- und
Rückenlage gelten als Liegepositionen, in denen sich die
Bandscheiben gut erholen. Allerdings braucht unser Körper auch
im Schlaf Bewegung – ca. 50 Mal verändern wir natürlicherweise
pro Nacht unbewusst unsere Lage. Ist das Bett zu hart, bewegen
wir uns zu oft, um die unbequeme Position zu wechseln. Ist es zu
weich, schlafen wir zu unbewegt, weil es zuviel anstrengt, sich
in einem durchgelegenen Bett umzudrehen.
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Benutzen Sie
eventuell in der Seit- oder seitlichen Bauchlage eine
Seitlagerungsrolle oder ein großes Stillkissen, um den oben
liegenden Arm und das Bein zu unterstützen. So „zieht“ das
Gewicht der Gliedmaßen nicht an der Wirbelsäule.
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Das Liegegefühl
auf einer Matratze kann sich unter Umständen auf
unterschiedlichen Lattenrosten grundlegend anders anfühlen. Die
neue Matratze sollte also nicht nur im Bettenstudio, sondern
auch zuhause getestet werden.
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Natürlich gibt
es auch viele verschiedene Arten von Bettensystemen inklusive
Lattenrosten, die auf unterschiedliche Bedürfnisse eingehen
(z.B. Tellerlattenroste, Lattenroste mit Absenkzonen). Lassen
Sie sich ausführlich beraten!
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Benutzen Sie
ein Nackenstützkissen, bei dem die Schultern frei bleiben. Das
entlastet die Halswirbelsäule.
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Es gibt
anatomisch geformte und ungeformte Nackenstützkissen
verschiedener Festigkeiten und Materialien. Auch hier gilt: Nur
Sie selbst können langfristig beurteilen, welches für Sie am
besten ist.
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Die
Luftfeuchtigkeit im Schlafraum beträgt idealerweise 50%,
die
Temperatur 18 – 20°. Zu kalte Räume fördern Muskelverspannungen,
zu warme lassen uns viel schwitzen. Lüften Sie regelmäßig vor
und nach dem Schlafen (kühle
Luft gibt den Lungen mehr Sauerstoff
als warme!)!
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Komforthöhe
bei Betten (ca. 55 cm) erleichtert das Niederlegen und Aufstehen.
Ergonomische Tipps für Ihren Büroalltag!
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Wechseln Sie
häufig Ihre Sitzposition oder auch Ihr Sitzmöbel – verwenden Sie
z.B. zwischendurch für 15 – 30 Min. einen Sitzball oder ein
luftgefülltes Sitzkissen. Dynamisches Sitzen beugt Schmerzen
vor!
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Gewöhnen Sie
sich gewisse Arbeiten (Post durchsehen, telefonieren, etc.) im
Stehen oder Gehen an. Ihr Körper braucht Bewegungs- und
Positionswechsel!
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Nutzen Sie
kurze Pausen, um sich zu strecken, aufzustehen oder kleine
Übungen einzubauen. In stressreichen Zeiten stellen Sie sich
dazu einen Wecker, der Sie regelmäßig daran erinnert. Bewegung
macht auch den Geist leistungsfähiger!
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Tragen Sie sich
kurze Ruhepausen (10-15 Min. 1-2x/tägl., Mittagspause mind. 30
Min.) wie berufliche Termine in den Terminkalender ein – diese
sind genauso wichtig wie der Rest Ihrer Arbeit!
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Kurzes Lümmeln
im Sessel ist erlaubt – nehmen Sie jedoch alle paar Minuten
wieder bewusst eine aufrechte Haltung ein. So werden die
Bandscheiben entlastet!
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Achten Sie
darauf, dass Sie die gesamte Sitzfläche Ihres Bürosessels
ausnutzen und vollständig angelehnt bleiben können, auch wenn
Sie sehr nah an Ihren Schreibtisch heranrücken – die Armlehnen
sollen nicht im Weg sein. Ihr Körper braucht Unterstützung beim
langen Sitzen!
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Legen Sie die
Unterarme am Tisch vor der Tastatur ab, auch während des
Schreibens – das entspannt Schultern & Nacken!
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Stellen Sie die
Füßchen der Tastatur NICHT auf und benutzen Sie eine
Handgelenksstütze – je flacher die Achse des Handgelenks, desto
entlastender für Gelenke und Muskeln!
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Wenn Sie
aufrecht sitzen, sollte die oberste Zeile Ihres Bildschirms ca.
auf Augenhöhe sein – das sorgt für einen langen Nacken!
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Sitzen Sie so
hoch, dass Ihre Oberschenkel leicht in Richtung Boden abfallen,
Ihre Füße aber noch guten Kontakt zum Boden haben. Der Tisch ist
ca. in Ellbogenhöhe, sodass Sie die Unterarme bequem abgewinkelt
ablegen können. Der Bildschirm steht gerade vor ihnen. So
schaffen Sie die besten Voraussetzungen für Ihre Sitzposition!
Tipps von Barbara Chalupny,
Ergotherapeutin, Wien
www.ergotherapie-chalupny.at
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Nackenkissen

Sigmapur

Foto: B. Chalupny
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